Datenanalyse mit SPSS

Glossar

Hinweis:

In diesem Glossar werden optionale Anweisungen nach Unterbefehlen in geschweiften Klammern gesetzt { ... }. Diese Befehle können weggelassen werden. Im Allgemeinen gibt es hier einen voreingestellten Wert (Default-Wert), welchen das Programm verwendet.

 


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abhängige Stichprobe

Bezeichnet im Allgemeinen Stichproben in Messwiederholungsdesigns, bei welchen bei identischen Personen zu mehreren Zeitpunkten Daten erhoben werden. Somit ist die Zugehörigkeit zur zweiten Stichprobe abhängig von der Zugehörigkeit zur ersten Stichprobe.

Allgemeines Lineares Modell

Grundlage der statistischen Hypothesenprüfung, welche besagt, dass jede individuelle Merkmalsausprägung in einer abhängigen Variablen in eine gewichtete Summe von Ausprägungen in den unabhängigen Variablen plus einen Vorhersagefehler zerlegt werden kann.

Analyse fehlender Werte

Die Suche nach Mustern und Gründen von und für fehlende Werte. Wichtige Voraussetzung für die Ersetzung von fehlenden Werten.

Anteil der erklärbaren Varianz

Prozentualer Anteil der Varianz einer abhängigen Variablen, welcher durch Prädiktoren, Faktoren bzw. unabhängige Variablen erklärt werden kann.

Ausgabe drucken

Die Möglichkeit, Textausgaben und Grafiken über einen Drucker auszugeben.

Balkendiagramm

Grafische Darstellung der Häufigkeitsverteilung von nominalskalierten Merkmalen.

Bartlett-Test

Mit Hilfe des Bartlett-Tests wird überprüft, ob eine Korrelationsmatrix bedeutsame Korrelationen enthält. Hierbei wird getestet, ob die Korrelationsmatrix signifikant von der Einheitsmatrix abweicht. In der Einheitsmatrix liegen außerhalb der Hauptdiagonalen nur Nullkorrelationen vor.

Beurteilerübereinstimmung

Grad der Übereinstimmung, mit der mehrere Rater eine Person/ein Objekt beurteilt haben. Als statistisches Maß wird bei intervallskalierten Merkmalen der Intra-Klassen-Korrelationskoeffizient ermittelt (siehe dort).

Box-Plot

Grafische Darstellungsform für intervallskalierte Merkmale, welche neben der Darstellung des Medians auch die Abbildung der Merkmalsverteilung erlaubt.

Chi-Quadrat-Test

Ein Verfahren zur statistischen Prüfung der Verteilung von nominalskalierten Daten. Hierbei wird eine empirische Merkmalsverteilung mit einer erwarteten Verteilung verglichen und die Differenz dieser Werte auf Signifikanz geprüft.

Cochran-Test

Prüfverfahren zur Prüfung der Zentralen Tendenz bei nominalskalierten Merkmalen, welche in mehr als zwei abhängigen Stichproben erhoben wurden.

COMPUTE

Befehl zur Berechnung neuer Variablen/Daten, der mit beliebigen Operationen kombiniert werden kann (arithmetische, relationale, logische usw.). Das erste Syntaxbeispiel zeigt die Berechnung einer neuen Variablen durch Addition von N vorhandenen Variablen, das zweite Syntaxbeispiel demonstriert die Bildung einer neuen Variablen durch Berechnung des arithmetischen Mittels aus N vorhandenen Variablen (Variable 1 bis Variable N). Die Anzahl der zu verknüpfenden Variablen kann beliebig verändert werden.

 

Syntax:

Beispiel 1:

COMPUTE neuevariable = variable1 + variable2 + ... + variableN.

 

Beispiel 2:

COMPUTE neuevariable = MEAN(variable1 to variableN).

 

Anschließend müssen ein EXECUTE sowie ein Punkt folgen.

Confoundervariablen

Störvariablen, die möglicherweise neben der unabhängigen Variablen einen Einfluss auf die Ausprägungen der abhängigen Variablen haben und versuchsplanerisch oder statistisch kontrolliert werden müssen.

CORRELATIONS

Befehl zur Berechnung von Produkt-Moment-Korrelationen zwischen zwei oder mehreren Variablen. Mit dem Subkommando /MISSING wird der Umgang mit fehlenden Werten definiert. Bei PAIRWISE werden vorliegende Variablen in die Berechnungen aufgenommen, auch wenn sie in weiteren (Dritt-)Variablen fehlende Werte haben, während bei LISTWISE in allen Variablen vollständige Werte vorliegen müssen. Mithilfe des Subkommandos /PRINT kann spezifiziert werden, ob ein- oder zweiseitig auf Signifikanz geprüft werden soll.

 

Syntax:

CORRELATIONS VARIABLES = variable1 variable2 ... variableN

   /MISSING =  {PAIRWISE}
                          {LISTWISE}

   /PRINT =       {TWOTAIL}
                          {SIG ONETAIL}.

Cronbachs Alpha

Statistischer Kennwert, mit dessen Hilfe überprüft wird, ob verschiedene Items einer Skala die gleiche latente Variable (das gleiche Merkmal) messen. Somit der Anteil der gemeinsamen Varianz aller Items einer Skala.

CROSSTABS

Befehl zur Erstellung von Häufigkeitstabellen für mehrere Variablen (hier variablenliste1), wobei über mehrere Variablen (hier variablenliste2) Untergruppen gebildet werden können.

 

Syntax:

CROSSTABS TABLES = variablenliste1 BY variablenliste2.

Datei sortieren

Möglichkeit, einen Datensatz nach bestimmten Kriterien (z. B. Alter) zu sortieren.

Datei zusammenfügen

Möglichkeit, mehrere Datendateien (beispielsweise aus mehreren Studien) zu einer Gesamtdatei zusammenzufügen.

Datenansicht

Fenster, in welchem die Daten eingegeben, aber auch betrachtet werden können.

Datenexport

Ausgabe von Daten in verschiedenen Formaten, zum Beispiel als EXCEL-Datei.

 

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