Versuchsplanung und experimentelles Praktikum

Glossar


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Deckeneffekt

Die Messungen der AV fallen in allen Versuchsbedingungen sehr hoch aus, so dass Unterschiede nicht feststellbar sind. Beispielsweise wurde eine Aufgabe so leicht gewählt, dass fast jeder sie löst und ein förderliches Treatment keine zusätzliche Verbesserung bringen kann.

Deduktiv-nomologische Erklärung

Nach dem sogenannten Hempel-Oppenheim-Schema der wissenschaftlichen Erklärung, ist ein Sachverhalt S dann wissenschaftlich erklärt, wenn er aus den vorliegenden Antezedenzbedingungen A und mindestens einem allgemeinen Gesetz G logisch hergeleitet werden kann. Das wissenschaftliche Gesetz G muss gut bewährt und darf nicht falsifiziert sein.

Deduktivismus (Deduktivistische Methodologie)

Methodologische Grundauffassung, nach der Theorien und Hypothesen am Anfang stehen, aus denen Vorhersagen für empirische Untersuchungen logisch hergeleitet (deduziert) werden. Die Hypothese kann sich in der Untersuchung bewähren oder nicht. Der Deduktivismus versucht, Verallgemeinerungen (induktive Schlüsse) zu vermeiden.

Demand Characteristics

Hinweise in der Situation, die der Vp bestimmte Verhaltensweisen oder Hypothesen über den Zweck des Experiments nahe legen und das Versuchsergebnis verfälschen können.

Disordinale Wechselwirkung

Der Effekt einer UV1 auf die AV wird durch eine zweite UV2 nicht nur im Betrag, sondern auch in der Richtung geändert. Beispiel: Ein Förderprogramm ist für Mädchen hilfreich, für Jungen dagegen schädlich. Hier ist das Geschlecht eine Moderatorvariable des Effekts der UV1.

Doppelblindstudie

siehe Blindstudie

 

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