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6. Göttinger Gespräche 2007

Thema: Diagnostik sonderpädagogischer Förderbedarf

am 08. März 2007

 

Rund eine halbe Millionen Schüler in Deutschland erhalten jährlich eine sonderpädagogische Fördermaßnahme. Das entspricht etwa 5 Prozent der Schülerschaft im deutschen Bildungssystem. Zur Auswahl geeigneter Fördermaßnahmen bedient man sich einer breiten Palette förderdiagnostischer Ansätze. Das förderdiagnostische Vorgehen selbst ist länderspezifisch geregelt, ebenso die Fördermaßnahmen und die Orte, an denen die individuelle Förderung stattfindet. Diese Regelungen enthalten jedoch meist keine detaillierten Vorschriften darüber, wie die Diagnostik zu erfolgen hat und welche Verfahren bei welchen Fragestellungen eingesetzt werden sollten. Festlegungen dieser Art werden den „Experten“ überlassen.


Hier ist das Feld weit weniger homogen als man annehmen möchte. Die Experten unterscheiden sich auch innerhalb eines Bundeslandes erheblich im Vorgehen und in den bevorzugten Verfahren. Unklar bleibt dabei meist, welche Vorgehensweisen und Verfahren für welche Förderbedarfe besonders geeignet sind und welche nicht. Wegen der Heterogenität der Auffassungen fällt es schwer, in der Praxis zu entscheiden, welcher diagnostischer Ansatz der am besten geeignete ist. Gerade deshalb griffen die sechsten Göttinger Gespräche das Thema „Diagnostik sonderpädagogischer Förderbedarf“ auf.



Ziel der diesjährigen Göttinger Gespräche war es, darüber zu informieren was unter der Diagnostik sonderpädagogischen Förderbedarfs zu verstehen ist und welche Konsequenzen sich in der Praxis ergeben. Außerdem wurden aktuelle diagnostische Verfahren in diesem Bereich vorgestellt.


Wieder konnten namhafte Referenten für Vorträge gewonnen werden. Bitte klicken Sie auf die PDF-Datei der Beiträge unter den folgenden Fotos.

Prof. Dr. Erwin Breitenbach, Prof. Dr. Günter Esser und Dr. Gabi Ricken. Herr Prof. Marcus Hasselhorn führte durch die Göttinger Gespräche

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Der Workshop „Basisdiagnostik für umschriebene Entwicklungsstörungen im Grundschulalter (BUEGA)", durchgeführt von Dipl.-Psych. Katja Ballaschk stieß auf großes Interesse, das Verfahren wurde praxisnah von Frau Katja Ballaschk vorgestellt.


Die abschließende Podiumsdiskussion führten die Referenten Prof. Erwin Breitenbach, Prof. Günter Esser, Frau Dr. Gaby Ricken und der Gastgeber Prof. Marcus Hasselhorn.