conText

Förderung des Leseverständnisses durch das Arbeiten mit Texten

von Wolfgang Lenhard, Herbert Baier, Alexandra Lenhard, Joachim Hoffmann, Wolfgang Schneider

Buch

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Inhalt

conText ist ein intelligentes tutorielles System zur Verbesserung des Leseverständnisses von Sekundarschülerinnen und -schülern. Das Computerprogramm enthält 20 Sachtexte verschiedener Schwierigkeitsgrade, deren Inhalte die Schüler am Rechner schriftlich zusammenfassen sollen. conText analysiert diese Zusammenfassungen automatisiert und gibt individuelle Rückmeldungen darüber, ob einzelne Passagen der Zusammenfassung eventuell redundant oder irrelevant sind oder ob wichtige Inhalte des Originaltextes fehlen. Die Schüler erhalten dann die Gelegenheit, die Zusammenfassungen sukzessive zu verbessern. Auf diese Weise verwickelt das Programm die Jugendlichen in eine intensive Auseinandersetzung mit den Textinhalten. Gleichzeitig leitet es sie dazu an, die Inhalte der Originaltexte kompakter, kohärenter und vollständiger zu repräsentieren. Kognitive Prozesse und Strategien, die beim verstehenden Lesen zum Einsatz kommen, werden dabei implizit – durch gelenktes Üben – erworben. Obwohl sich conText der Methode des schriftlichen Zusammenfassens bedient, hat das Programm nicht zum Ziel, dass Schülerinnen und Schüler besonders gut schreiben können, sondern dass sie gelesene Texte besonders gut verstehen können! Dass die Methode erfolgreich ist, wurde in verschiedenen nationalen und internationalen empirischen Studien belegt. Die Rückmeldung wird mit Hilfe einer Technologie aus dem Bereich der automatischen Sprachverarbeitung, der sog. latenten semantischen Analyse (LSA), generiert. Diese dient dazu, Textinhalte mathematisch zu repräsentieren und zu vergleichen. Aus der Arbeit mit den Texten leitet sich das Akronym des Programms ab (conText = mit Texten arbeiten, aber auch aus dem Zusammenhang erschließen). Die Texte werden einzeln bearbeitet. Bei der Bearbeitung werden bis zu zehn Überarbeitungszyklen durchlaufen, die jeweils aus den folgenden Programmschritten bestehen: 1. Lesen des Textes, 2. Zusammenfassen des Textes mit automatisierter Überprüfung auf Plagiat, Orthografie und rudimentäre Stilistik, 3. Bewertung der Relevanz und Redundanz von einzelnen Sätzen und 4. Gesamtbewertung der Zusammenfassung. Die Bearbeitung eines Textes erfordert je nach Fähigkeit des Nutzers zwischen einer und zwei Schulstunden. Zum Betrieb des Trainingsprogramms wird folgende Systemkonfiguration empfohlen: • Betriebssystem: Windows 2000, Windows XP, Windows Vista oder Windows 7 • Bildschirmauflösung: 1024*768 oder größer • Prozessor: Prozessor der Intel Core-i-Serie bzw. Prozessor mit vergleichbarer oder höherer Leistung • Arbeitsspeicher: 2048 MB oder mehr • Grafikkarte mit 64 MB RAM oder mehr • Java Laufzeitumgebung 6.0 oder höher Das Programm kann in Verbindung mit dem Hogrefe-Datenserver betrieben werden, um Nutzerdaten in einem Netzwerk zentral zu verwalten.

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