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Diagnostik von Essverhalten

von Adrian Meule

Reihe: Kompendien Psychologische Diagnostik - Band 18

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Dieser Band gibt einen umfassenden Überblick über Methoden und Verfahren zur Diagnostik etablierter Essstörungen und interindividuellen Ausprägungen bei Menschen ohne Essstörungen. Es werden detaillierte Empfehlungen für spezifische Anwendungsfälle gegeben.

Dieses Buch richtet sich an:
Ärztliche und Psychologische Psychotherapeut_innen, Psychiater_innen, Ernährungsberater_innen, Ernährungswissenschaftler_innen, Sportwissenschaftler_innen, Praktiker_innen, Forschende und Lehrende aus den Bereichen Gesundheitspsychologie, Klinische Psychologie, Sozialpsychologie, Differentielle Psychologie, Psychiatrie, Endokrinologie, die sich mit gesundem oder gestörtem Essverhalten beschäftigen.

Klappentext:

Essverhalten ist komplex und weist viele verschiedene Facetten auf, die auf dem Kontinuum von gesundem zu gestörtem Essverhalten interindividuell sehr unterschiedlich ausgeprägt sein können. Der vorliegende Band gibt einen umfassenden Überblick über diagnostische Verfahren zur Charakterisierung des Essverhaltens, die im deutschsprachigen Raum verfügbar sind. Das methodische Spektrum erstreckt sich dabei von Messmethoden in Labor und Alltag über Selbstberichtsfragebogen bis hin zu Interviews. Die vorgestellten Verfahren werden unter praktischen und methodischen Gesichtspunkten kritisch überprüft, und es werden detaillierte Empfehlungen gegeben, welche Verfahren im konkreten Anwendungsfall besonders geeignet sind.

Neben Selbstberichts- und Interviewverfahren zur Diagnostik etablierter Essstörungen wie Anorexia Nervosa oder Bulimia Nervosa werden in den einzelnen Kapiteln des Bandes auch Verfahren zu Aspekten des Essverhaltens beschrieben, deren interindividuelle Ausprägungen auch bei normalgewichtigen Menschen ohne Essstörungen variieren und die beispielsweise im Rahmen grundlagenwissenschaftlicher Fragestellungen bei Gesunden von Interesse sind. Hierzu zählen unter anderem gezügeltes und emotionales Essverhalten, Craving und suchtartiges Essverhalten, orthorektisches Essverhalten sowie intuitives Essverhalten. Ein weiteres Augenmerk liegt auf speziellen Verfahren für das Kindes- und Jugendalter sowie auf Verfahren zu weiteren essensrelevanten Konzepten (z. B. Grazing, Essensmotive, Neophobie und Ekel, körperbezogene Wahrnehmung, gewichtsbezogene Stigmatisierung und Diskriminierung). Abschließend wird die Anwendung ausgewählter Verfahren im Kontext der Diagnostik von Essstörungen anhand von drei Fallbeispielen erläutert.

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