«Ich bin noch hier!»

Menschen mit Alzheimer-Demenz kreativ begleiten - eine neue Philosophie

von John Zeisel

Herausgeber: Gabriele Kreutzner

Buch

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inkl. USt.

Inhalt

«Ich bin noch hier!» ist eine dringend benötigte Sicht auf Menschen mit einer Demenz aus der «das Glas ist halb voll»-Perspektive. Es zeigt, wie man mit jemandem durch den Nebel einer Demenz eine Beziehung aufbauen kann. Es ist möglich, mit diesen Personen in Verbindung zu kommen, indem man an ihren Fähigkeiten ansetzt, z.B. beim Verstehen von Musik, Kunst, Mimik, Berührung und dem tiefen Bedürfnis, sich um andere zu kümmern. - Musik zu hören oder Kunstwerke zu betrachten ermöglichen es Menschen, die mit einer Demenz leben, noch funktionierende Teile ihres Gehirns zu nutzen und sich auf diese Weise fähig und kompetent zu fühlen.
In «Ich bin noch hier!» skizziert John Zeisel diesen Ansatz. Er ist ein Erneuerer im Bereich der nichtpharmakologischen Demenzbehandlung und entwickelte das weltweit Anklang findende Programm Artists for Alzheimer's (ARTZ). In dessen Rahmen werden geführte Museumsbesuche u.a. kulturelle Erfahrungen für Menschen mit einer Demenz entwickelt und angeboten. - Über Zeisels Pionierarbeit wurde international in der Times, der New York Times der Financial Times, dem New Scientist, dem Guardian, im Ophrah Magazin und dem Journal of Dementia Care wie auch auf ABC und CNN berichtet. Zeisel tritt regelmäßig auf Konferenzen in den USA, Australien und Europa auf.Er leitet dazu an, Reaktionen wie Agitiertheit, Angst, Aggression und Apathie von Menschen mit einer Demenz auf eine nicht bedürfnisgerechte Pflege, medizinische Behandlung oder physische Umgebung nicht der Demenzerkrankung zu verwechseln. Die deutschsprachige Übersetzung wurde inhaltlich und bezüglich der Beispiele angepasst und um einen ausführlichen Anhang erweitert. Mit «Ich bin noch hier!» ist es endlich möglich, Menschen mit einer Demenz ein qualitätsvolles Leben und eine Verbindung mit vitalen Beziehungen zu anderen und zur Welt zu bieten. Der Demenz trotzen mit Musik, Kunst und sozialen Beziehungen

«Als pflegende Ehefrau eines Demenzkranken habe ich weite Teile des Buches mit Gewinn gelesen, gerade die Kapitel über herausforderndes Verhalten, über Kommunikation oder den Beziehungsaufbau. Ein empfehlenswertes Buch, das ein breites Spektrum des Umgehens mit Demenz abdeckt.» Hannah Kappus, Dr. med. Mabuse

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