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LSI-R™

Inventar zur Einschätzung des Rückfallrisikos und des Betreuungs- und Behandlungsbedarfs von Straftätern

Deutsche Version des Level of Service Inventory - Revised nach Don Andrews und James Bonta

1. Auflage 2012

von Klaus-Peter Dahle, F. Harwardt, V. Schneider-Njepel

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Einsatzbereich

Das LSI-R™ ist ein psychometrisches Verfahren zur standardisierten Einschätzung des Rückfallrisikos, zur Erfassung der hierfür bedeutsamen Risikofaktoren sowie zur Erhebung des Behandlungsbedarfs bei männlichen erwachsenen Rechtsbrechern. Es kann von Psychologen, Psychiatern und Sozialpädagogen eingesetzt werden, die über fundierte Erfahrungen mit der Zielgruppe und über Kenntnisse im Umgang mit psychometrischen Instrumenten verfügen. Die Hauptanwendungsbereiche des Verfahrens liegen in der Arbeit mit Gefangenen des Strafvollzugs, in der Bewährungshilfe und der Führungsaufsicht. Darüber hinaus wird das Verfahren im Rahmen gutachterlicher Fragestellungen zur Prognose, Lockerungseignung im Vollzug und zur Behandlungsplanung eingesetzt.

Inhalt

Das LSI-R™ ist eines der international am besten untersuchten Prognoseinstrumente und gehört zu den Verfahren der „dritten Generation“, die sich durch den systematischen Einbezug auch dynamischer Risikofaktoren auszeichnen. Es handelt sich um ein Verfahren zum „Risk-Needs-Assessment“, welches neben der Einschätzung des Rückfallrisikos („risk“) auch zur inhaltlichen Identifizierung der hierfür verantwortlichen individuell bedeutsamen Risikofaktoren („needs“) beiträgt und damit Hinweise auf den jeweiligen Bedarf und die erforderliche inhaltliche Ausrichtung von Behandlungsmaßnahmen gibt. Es wurde speziell für Strafgefangene und für Probanden der Bewährungshilfe entwickelt und basiert auf einer kognitiv-behavioralen Theorie kriminellen Verhaltens. Die insgesamt 54 Items sind zehn übergeordneten Risikobereichen zugeordnet (kriminelle Vorgeschichte, schulischer und beruflicher Werdegang, familiärer und sozialer Bindungsbereich, Finanzen, Wohnsituation, Freizeitgestaltung, Substanzkonsum, klinische Auffälligkeiten, Einstellungen) und werden durch den erfahrenen Anwender auf der Grundlage von Akteninformationen und Explorationsangaben des Probanden eingeschätzt.

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