Blick ins Buch

Das biopsychosoziale Modell

Schmerz umfassend verstehen

Der biopsychosoziale Ansatz zeigt den Weg

von George Libmann Engel

Buch

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Inhalt

Ärzte haben es nicht nur mit körperlichen Funktionsstörungen zu tun, Psychologen nicht nur mit körperlosen Vorstellungen. Das wird besonders eindrücklich beim Schmerz, dessen körperliche Realität ebenso unleugbar ist wie seine psychische Bestimmtheit.
George L. Engel war einer der ersten, der diese einfache Erkenntnis konsequent in die Patientenbehandlung integrierte. Später erweiterte er sie zu dem ganzheitlichen Ansatz des «biopsychosozialen Modells».
Dieser Band enthält einerseits Engels grundlegende Arbeit aus Science von 1977, mit der er den Begriff «biopsychosozial» prägte. Andererseits veröffentlichen wir zum ersten Mal auf Deutsch einen Text, der Engels Ideen in der Anwendung zeigt: die Arbeit «Psychogenic Pain andthe Pain Prone Patient» von 1959. In dieser Pionierleistung stellte Engel erstmals die heute gut gesicherte These auf, dass das Schmerzerleben entscheidend nicht nur vom Ausmaß der physischen Schädigung abhängt, sondern von früheren, insbesondere traumatischen Erfahrungen. Beide Texte wurden herausgegeben, übersetzt und aus heutiger Sicht kritisch kommentiert von Prof. em. Dr. med. Rolf H. Adler und Dr. med. Andereas Grögler.

George Libman Engel (1913-1999) war als Internist in New York und an der Harvard Medical School tätig, bevor er 1941 zusammen mit John Romano und Soma Weiss am Peter Bent Brigham Hospital in Boston eine neue Theorie der Psychosomatischen Medizin entwickelte. In Cincinatti und besonders erfolgreich an der Universität von Rochester (New York) setzten sie die gemeinsame Ausbildung und Berufsausübung von Internisten und Psychiatern durch.

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