Theorie und Praxis der Systemtheorie

Struktur und Bedeutung

Einführung in die Systemtheorie

von Norbert Bischof

Buch

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Inhalt

Seit Langem ist es ein Anliegen der Psychologie, ihre Aussagen zu formalisieren. Gesucht wird eine Mathematik, die nicht, wie die Statistik, in erster Linie Daten aufbereiten hilft, sondern als echtes Medium der Theoriebildung taugt. In dieser Hinsicht kann bislang die Systemtheorie die beste Erfolgsbilanz aufweisen. An die aber trauen sich die wenigsten Psychologen heran.
Das vorliegende Lehrbuch setzt sich zur Aufgabe, ihnen Mut zu machen. Es ist didaktisch konzipiert und bevorzugt Anschaulichkeit vor formaler Abstraktion; es verwendet nach Möglichkeit nicht technische, sondern psychologische und biologische Beispiele; es setzt nur Abiturmathematik voraus, führt aber auch an anspruchsvollere Problemstellungen heran.
Vor allem aber möchte das Lehrbuch nicht nur ein passives Verständnis der Systemtheorie, sondern die Kompetenz vermitteln, das erlernte Handwerkszeug auch aktiv zur Lösung anstehender Forschungsprobleme einzusetzen und überhaupt im neuen Medium kreativ zu denken.
Für die dritte Auflage wurden alle Kapitel überarbeitet. Neu hinzugekommen sind unter anderem

  • eine Diskussion der Gründe, warum die kybernetische Herangehensweise für die wissenschaftliche Psychologie interessant, wenn nicht sogar unverzichtbar ist
  • die Bereinigung modischer Missverständnisse, die sich mit den Begriffen Systemtheorie und Kybernetik verbinden
  • eine vergleichende Gegenüberstellung von Kybernetik und Synergetik
  • eine ausführliche Darstellung des Zürcher Modells der sozialen Motivation.
    Applikationen mit begleitendem Demonstrations- und Übungsmaterial sind im Internet abrufbar.
    Norbert Bischof arbeitete zunächst am Max Planck Institut für Verhaltensphysiologie, Seewiesen. Nach einer Gastprofessur als Sherman Fairchild Distinguished Scholar am CalTech war er Direktor der Biomathematischen Abteilung am Psychologischen Institut der Universität Zürich. Er ist Mitglied der Leopoldina und Träger des Deutschen Psychologiepreises sowie des Bowlby-Ainsworth Award.

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