Schulfähigkeit

  • Der BEDS ermöglicht es, die von den Erzieherinnen vorgenommenen Beobachtungen in strukturierter Form zusammenzufassen und für die Beurteilung der Schulfähigkeit nutzbar zu machen. Damit werden einerseits die Beurteilungskompetenz der Erzieherinnen verbessert und andererseits wichtige Informationen für die individuell orientierte Förderung des Kindes im Anfangsunterricht in übersichtlicher F…

  • Das BISC erlaubt die zuverlässige individuelle Identifizierung von Vorschulkindern mit einem Risiko zur Ausbildung von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten. Das Verfahren basiert auf der Annahme, dass eine nicht ausreichend ausgebildete phonologische Bewusstheit sowie Aufmerksamkeits- und Gedächtnisprobleme für die Ausbildung von Lese- Rechtschreibschwierigkeiten verantwortlich sind. Aus den ermit…

  • Der DVET ermöglicht die Feststellung «grundschulrelevanter» kognitiver Fähigkeiten und feinmotorischer Fertigkeiten. Der Test ist vor dem Schulbeginn wie auch in den ersten Wochen nach Schulbeginn als Kleingruppentest einsetzbar, d.h. bei 5-Jährigen in Gruppen mit etwa 10 Kindern und bei 6-Jährigen in Gruppen mit etwa 20 Kindern. Durch seine Verwendbarkeit in den ersten 5 bis 8 Wochen nach …

  • Dieser Test erfasst die folgenden Bereiche in 10 Untertests: Formauffassung/Unterscheidungsvermögen; Feinmotorik; Erfassung von Größen, Mengen- und Ordnungsverhältnissen; Beobachtungsgabe; kritisches Beobachten; Konzentrationsfähigkeit; Merkfähigkeit; Gegenstands- und Situationserfassung; Sprach- und Inhaltserfassung sowie allgemeine Entwicklungshöhe.Die Neubearbeitung dieses bewährten Ve…

  • Eine wichtige Voraussetzung für das Erlernen des Schreibens ist eine altersgemäße Entwicklung der Graphomotorik. Die Anwendung der Graphomotorischen Testbatterie gestattet Aussagen über den Entwicklungsstand der Graphomotorik und ermöglicht damit auch eine Diagnose der Schulreife. Die Testbatterie besteht aus folgenden Teiltests: Labyrinth-Test, Task-Test (Messung der Differenzierfähigkeit)…

  • Beim KST handelt es sich um einen Gruppentest zur Erfassung der Schulfähigkeit. Er prüft die Koordination von Auge und Feinmotorik, Formauffassung sowie die Erfassung und Wiedergabe von geordneten Mengen. Der Test, der sich schnell und einfach auswerten lässt, liegt in zwei Parallelformen vor.

  • Das KEV dient der Feststellung der Schulfähigkeit und weckt gleichzeitig durch die spielerische Darbietung die Vorfreude auf die Schule. Das Verfahren gliedert sich in drei Teile: Elterngespräch, Unterrichtsspiel und ggf. Einzeluntersuchung. Neben dem kognitiven wird auch der soziale, motivationale und emotionale Entwicklungsstand des Kindes erfasst. Es können Beobachtungen zu folgenden Bereic…

  • Der KVS-P besteht aus sechs auf der Reaktionsebene weitgehend sprachfreien Subtests, die keine Lese- und Schreibfertigkeiten voraussetzen. Als exploratives diagnostisches Verfahren kann der KVS-P vom Kindergarten- bis zum Orientierungsstufenalter eingesetzt werden. Drei seiner Subtests beziehen sich auf die divergenten Handlungspotenziale und drei Subtests auf die divergenten Imaginationspotenzia…

  • Das MSD ist ein Verfahren zur Bestimmung von Stärken und Schwächen in solchen Bereichen, die für ein erfolgreiches Bestehen des ersten Schuljahres notwendig sind. (Untertests: Motorik, Mosaik, Konzentration, Gliederungsfähigkeit und Gedächtnis). Das Diagnostikum kann bei Schulanfängern eingesetzt werden. Durch Wechsel des Materials wird die Testsituation abwechslungsreich gestaltet. Die Auf…

  • Der Marburger Sprachverständnistest (MSVK) erfasst das Sprachverständnis von Kindern in den Bereichen Semantik, Syntax und Pragmatik mit jeweils zwei Untertests. Aus dem semantischen Bereich wird der passive Wortschatz und das Verständnis von Wortbedeutungen geprüft, im syntaktischen Bereich kommen Aufgaben zum Satz- und Instruktionsverständnis zur Anwendung. Das pragmatische Verständnis wi…

  • Mit dem MARKO-D steht ein kindgerecht aufbereiteter Einzeltest zur Verfügung, mit dem Voraussetzungen für die spätere schulische Entwicklung hinsichtlich erworbener arithmetischer Konzepte untersucht werden können. Sowohl Entwicklungsverzögerungen als auch -fortschritte sind quantitativ und qualitativ beschreibbar. Letzteres erfolgt auf der Basis einer theoriegeleiteten Gruppierung der Items…

  • Der RTS dient dazu, schon vor Schuleintritt Aufschluss über die Schulreife zu geben. Es wurde versucht, die Ökonomie der Testanwendung mit einer hohen Sicherheit der Diagnose und Prognose zu verbinden. Mit der Formunterscheidung, Verhältniserfassung, Lückenerkennung, Randverzierung, Inhaltserfassung, Zahlgliederung, Wortgliederung, Zuordnung, Formwiedergabe und Blumenzeichnung werden realisti…

  • Jeder Schulanfänger hat einen gesetzlichen Anspruch auf eine individualmedizinische ärztliche Untersuchung und Beratung unter dem speziellen Blickwinkel der Schulfähigkeit und eines eventuellen individuellen Förderbedarfs. Zu den schulrelevanten basalen Grundfähigkeiten gehören eine altersentsprechende motorische Koordination, altersentsprechende umfassende Wahrnehmungsfähigkeiten mit den …

  • Dem MBK 0 liegt das entwicklungspsychologische Modell des Erwerbs der Zahl-Größen-Verknüpfung, die sich üblicherweise im Kindergartenalter herausbildet, zugrunde. Das Verfahren eignet sich zur kurz- und langfristigen Überprüfung des Entwicklungsstandes numerischer Kompetenzen von Kindergartenkindern. Es ermöglicht, zu einem frühen Zeitpunkt Kinder mit Defiziten in ihrer numerischen Entwic…

  • Funktionsbeeinträchtigungen im visuomotorischen Bereich sind erwiesenermaßen in hohem Maße mit Lernstörungen korreliert und eignen sich deshalb für Screening-Verfahren zur Einschätzung der Schulreife. Die Beurteilung der visuomotorischen Koordination erfolgt auf Grund der graphomotorischen Analyse einer Menschzeichnung sowie einer Anordnung geometrischer Symbole (Einstellung von Körper und…