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ZLT-II

Zürcher Lesetest - II

Weiterentwicklung des Zürcher Lesetests (ZLT) von Maria Linder und Hans Grissemann 3., überarbeitete Auflage mit erweiterten Normen

von Franz Petermann, Monika Daseking

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Einsatzbereich

1. bis 8. Klassenstufe; Diagnostik und Verlaufskontrolle von Lesestörungen, Ableitung von Förderempfehlungen.

Inhalt

Der ZLT-II dient der Überprüfung des schulischen Leistungsstandes im Lesen. Er entdeckt zuverlässig Schüler/-innen mit Schwierigkeiten in diesem Bereich und bietet ebenso Hinweise zur Bestimmung von Fördermaßnahmen. Bereits ab Ende der ersten Klasse können Aussagen über den Leistungsstand eines Kindes im Vergleich zu Kindern der gleichen Klassenstufe gemacht werden. Diese frühe Einschätzung von Leseleistungen ermöglicht das Einleiten von Interventionen, bevor gravierende Auswirkungen auf sämtliche schulischen Leistungen auftreten können. Der Einsatz in höheren Klassenstufen kann einerseits der Förderdiagnostik, andererseits als Verlaufskontrolle bei Lesetrainings dienen.

Der ZLT-II basiert auf aktuellen Erkenntnissen zum Schriftspracherwerb und berücksichtigt unterschiedliche kognitive Fertigkeiten wie die verschiedenen Komponenten der phonologischen Verarbeitung. In sieben Untertests wird die Lesefertigkeit unter den Aspekten Lesegenauigkeit und Automatisierungsgrad sowie auditive Merkfähigkeit, Benenngeschwindigkeit und phonologische Bewusstheit im weiteren Sinn geprüft. Durch die optionale Fehleranalyse besteht die Möglichkeit, individuelle Fehlerprofile zu erstellen und darauf basierend Förderempfehlungen auszusprechen und Förderprogramme einzuleiten. Der Mottier-Test als Zusatzverfahren des ZLT wurde im ZLT-II ebenfalls berücksichtigt und als Untertest "Pseudowörter nachsprechen" realisiert.

Für die 3., überarbeitete Auflage wurden die Normstichprobe erweitert und die Normtabellen neu gestaltet. Die Normstichprobe wurde mit Daten von 222 Kindern und Jugendlichen aus der Schweiz ergänzt. Da sich zwischen Kindern aus Deutschland und der Schweiz in den diagnoserelevanten Gesamtwerten jedoch keine signifikanten Unterschiede ergaben, werden im Manual Gesamtnormen und nicht nach Herkunftsland getrennte Normen angeboten. Die Normtabellen für die Lesezeiten wurden außerdem aufgrund von Rückmeldungen aus der Praxis neu gestaltet. Die Lesezeiten für die Untertests werden nur noch als Prozentrangbänder angegeben. Für die Gesamtwerte «Wortlesetest» und «Textabschnitte» werden wie bisher T-Wert-Normen angeboten.

Ref-ID: T_ZLT-II_L