Intelligenzdiagnostik mit der WISC-V

Das Verfahren

Mit der überarbeiteten und neu normierten Fassung der Vorgängerversion WISC-IV wird eine noch differenziertere und weiterführendere Beurteilung der kognitiven Leistungsfähigkeit einer Testperson bei einer geringeren Testdauer für eine globale Einschätzung ohne Qualitätseinbussen ermöglicht. Dafür wurde das Verfahren neu strukturiert mit fünf primären und fünf sekundären Indizes. Ausserdem wurden drei non-verbale Untertests (Visuelle Puzzles, Formenwaage, Bilderfolgen) neu entwickelt. Dies erlaubt eine ganzheitliche Beurteilung auch in Bezug auf die Ergreifung optimaler Fördermassnahmen.

Seminarinhalt

Nach einer kurzen Einführung in den aktuellen wissenschaftlichen Stand der Intelligenzdiagnostik bei Kindern und Jugendlichen wird die WISC-V im Detail vorgestellt.
Im eintägigen Seminar erhalten Sie Informationen zu Theorie, Inhalt und Anwendung der WISC-V. Ausserdem lernen Sie die Neuigkeiten der WISC-V gegenüber ihrer Vorgängerin WISC-IV kennen (u. a. überarbeitete und aktualisierte Untertests, neue Strukturierung sowie Neuentwicklung von drei non-verbalen Untertests). Anhand ausführlicher Fallbeispiele und Demonstrationen wird die Durchführung der WISC-V erläutert. Abschliessend werden die Auswertung und Interpretation des Tests vorgeführt und anhand von Fallbeispielen eingeübt.


Damit bietet das Seminar eine fundierte theoretische und praktische Einarbeitung in die WISC-V:

  • Theoretische Grundlagen der WISC-V
  • Änderungen und Erweiterungen im Vergleich zur WISC-IV
  • Vorstellung der Untertests
  • Testdurchführung der Untertests
  • Auswertung der fünf primären WISC-V-Kennwerte: Arbeitsgedächtnis, Sprachverständnis, Verarbeitungsgeschwindigkeit, Wahrnehmungsgebundenes Logisches Denken und Gesamt-IQ-Wert, Hinweise zur Auswertung der sekundären Indexwerte.
  • Interpretation der WISC-V und Besprechung von Fallbeispielen

 

 

Ihre Referenten

 

PD Dr. Monika Daseking war mit einer einjährigen Unterbrechung von 2001 bis 2015 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR) der Universität Bremen beschäftigt. Neben der Leitung eines Projektes zu Langzeitfolgen von Schlaganfällen im Kindes- und Jugendalter war sie zunächst als Klinische Neuropsychologin in der Psychologischen Kinderambulanz der Universität Bremen tätig. 2005 hat sie die Arbeitsgruppenleitung der AG Testentwicklung übernommen und in der Funktion der Projektkoordinatorin seitdem auch verschiedene Testentwicklungsprojekte (u. a. BASIC-Preschool, WISC-IV, WISC-V, WPPSI-IV, WNV, ZLT-II) realisiert. Von 2011 bis 2012 hat Frau Daseking die Vertretung für die Professur Differentielle Psychologie und Psychologische Diagnostik an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg übernommen; seit 2015 vertritt sie dort die Professur Pädagogische Psychologie.

 

Dr. Franz Pauls erlangte 2010 im Studium der Psychologie an der Westfälischen Wilhelms Universität Münster (WWU) das Diplom. Seit 2011 Mitarbeiter am Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation der Universität Bremen. 2015 folgte die Promotion mit Auszeichnung zum Thema Gedächtnisdefizite bei Depression. Seitdem universitäre Lehre im Bereich der Klinischen Kinderpsychologie und Diagnostik. Neben der methodischen Beratung umfasst das Haupttätigkeitsfeld die Testentwicklung im Bereich der Intelligenzdiagnostik.

 

Die Teilnahmegebühr beinhaltet:

  • Umfangreiche Seminarunterlagen
  • Verpflegung in den Kaffeepausen am Vor- und Nachmittag
  • Heiss- und Kaltgetränke während des gesamten Seminartages
  • Teilnahmezertifikat

 

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Haben Sie Fragen zum Seminar? Wenden Sie sich an uns: testzentrale@hogrefe.ch oder 031 300 45 45

Termine


  • 390,00 CHF (inkl. 8% MwSt.)
    09:00 - 17:00 Uhr

  • 390,00 CHF (inkl. 8% MwSt.)
    09:00 - 17:00 Uhr

Zur Anmeldung…

Referenten

  • PD Dr. Monika Daseking
  • Dr. Franz Pauls

Ort

Testzentrale der Schweizer Psychologen AG
Länggass-Strasse 76
3012 Bern

Details

Teilnehmer:
5 - 15 Personen
Dauer
1 Tag
Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an Fachkräfte der Entwicklungs- und Schulpsychologie, klinischen Kinderpsychologie, Kinderpsychiatrie und Pädiatrie sowie weitere Fachpersonen, die sich vertieft in die WISC-V einarbeiten möchten.

Grundkenntnisse der psychologischen Diagnostik werden vorausgesetzt, Vorerfahrungen im Umgang mit der WISC-IV sind von Vorteil.